Montag, 11. Februar 2013

Die Orientierung

Königlich genau beschrieb ich gestern abend beim Essen im Pub die Lage der Bundesländer Deutschlands, sowie die der umligenden Länder. Es dauerte auch bloß 1 oder 2 Stunden und die Geographiestudenten lernten eine ganze Menge von meinem Wissen... (ich könnte diese Aussage ironisch meinen).

Hier auf dem Kampus nutze ich meine ausgeprägten räumlichen Fähigkeiten, um mich zurecht zu finden. Während ich bei GrandiaII meine Schwester zu Hilfe hatte und bei Final Fantasi gelernt habe, an der Karte die Himmelsrichtungen abzulesen, hilft mir hier mein eiserner Wille. Ich werde niemandem zeigen, dass ich keinen blassen Schimmer habe, wohin ich gerade gehe. Ich lasse mich schon dazu hinab, den Google Maps Plan aus meiner Handtasche zu holen, aber irgendjemanden zu fragen, wo ich gerade bin, ist dann doch unter meiner Würde!

Natürlich wollte ich gerade in diese Sackgasse laufen! Es war mir ein inneres Bedürfins, den Weg zum Jungsklo einzuschlagen! Was denn sonst!?
Ich hoffe, mit einem sicheren Blick und konstantem Lächeln allen weis zu machen, ich gehörte hier hin und wenn ich drei Mal um die Bibliothek laufen muss, um herauszufinden, wo Westen ist, dann muss das eben sein!

Ein weiterer Trick ist dalang zu gehen, wo alle gehen. Dass ich diesen Ausgang aus dem Gebäude nicht kenne, ist ja egal, dass ich keine Ahnung habe, wie ich zu meinem Wohngebäude komme, auch nicht. Ich gehe als braves Schaf meiner Herde einfach mit der Masse mit und versuche nicht all zu entzückt zu wirken, wenn ich meine Eingangstür dann zufällig finde...

Post Scriptum: meine unsichtbare Zimmergenossing ist immer noch missing in action!

Irgendwie klappt das auch mit der Orientierung auf dem Blog nicht so. Deshalb hier der Link zu meinen Fotos: https://picasaweb.google.com/115519419031823983131/Texas070213
 

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